Im Westen viel Neues

Das Buch "Im Westen viel Neues" beschreibt die Lebensgeschichte eines deutschen Soldaten und seiner Frau während des zweiten Weltkriegs und danach.

Menu
P

Im Westen viel Neues

Buchtitel im Westen viel Neues

Seit meiner Pensionierung beschäftigte ich mich sehr intensiv mit der Lebensgeschichte meiner Eltern, deren an Pointen reiches Leben mich zum Verfassen dieser Biografie anregte. Ich glaube, dass der 70. Jahrestag des Endes des zweiten Weltkriegs mir als sinnvoller Zeitpunkt erscheint, dieses Buch zu veröffentlichen.

 

Über das Buch
Als Titel habe ich „Im Westen viel Neues“ gewählt, weil es sich um eine Kriegsbiografie handelt, die sich zum großen Teil in Russland bzw. in der damaligen Tschechoslowakei abspielt. Dabei erhält die Zielrichtung „Westen“ eine bedeutende Rolle. Die Hauptpersonen – meine Eltern - versuchen unter schwierigsten Umständen in die Heimat meines Vaters in Hessen zu gelangen. Die Umstände, mit denen sie ihr Ziel erreichen, erscheint von vielen Wundern begünstig und wirkt wie ein Märchen.

Der erste Teil beschreibt die Entwicklung des jungen Henner vom Hitlerjungen bis zu seinen Fronteinsätzen im Osten. Dabei erlebt er den Tod hautnah und erleidet mehrere Verwundungen, die er unter anderem mit Hilfe einer russischen Ärztin übersteht. Hier beginnt seine Wandlung, da er begreift, dass auch „Untermenschen“, wie sie von den Nationalsozialisten bezeichnet wurden, einen akademischen Grad und Menschlichkeit besitzen können. Die Einstellung des ehemals fanatischen Hitlerjungen ändert sich zum pazifistisch denkenden Soldaten, der nur noch ein Ziel besitzt: seine Heimat und seine Frau, deren Fluchtgeschichte in der zweiten Hälfte des Buches beschrieben wird, gesund zu erreichen.
Im Lazarett in Prag begegnet er der deutschstämmigen Hilde, die ihn nach kurzer Begegnungszeit umgarnt und ein wenig während seiner Rekonvaleszenz verwöhnt. Schon nach vier Wochen heiraten sie, werden aber wenige Tage danach wieder getrennt, weil Henner zu Ende des Krieges erneut an die Front in einen aussichtslosen Krieg geschickt wird. Jetzt beginnt ihre ereignisreiche Flucht gen Westen. Zuerst sucht sie ihre ebenfalls vertriebenen Eltern und findet sie schließlich in Thüringen. Da deren Lebensumstände einen längeren Aufenthalt bei ihnen nicht zulassen, wechselt sie mehrmals unter Lebensgefahr die grüne Grenze zwischen Hessen und Thüringen, da sie Zuflucht im amerikanischen Sektor bei ihren Schwiegereltern gefunden hat. Henner findet sie nach einigen Umwegen in einem Gefangenenlager wieder. Ihre Wiedersehen und das beginnende gemeinsame Leben nach dem Krieg werden nach einigen kriegsbedingten „Fehlversuchen“ durch meine Geburt gekrönt.
Aber noch viele Jahre angefüllt mit den Problemen der Grenze zur DDR, weil Hildes Eltern dort bis 1964 wohnten, vergehen bis die Familie wieder vereint ist.

Ein Buch, das auf wahren Begebenheiten beruht und ein positives Ende besitzt.


Am 18. März habe ich meinen Autorenvertrag mit dem Brighton-Verlag unterschrieben!  JUBEL